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Posaunenchor


Posaunenchor 2010

Jauchzet dem Herrn alle Welt,

singet, rühmet und lobet

Lobet den Herrn mit Harfen,

mit Harfen und mit Saitenspiel!

Mit Trompeten und Posaunen

jauchzet vor dem Herrn, dem König!

Die Ströme sollen frohlocken, und alle Berge seien fröhlich vor dem Herrn;

denn er kommt, das Erdreich zu richten,

Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit

und die Völker, wie es recht ist.'

(Psalm 98)''

Der Posaunenchor probt mittwochs von 20:00 Uhr bis 21:45 Uhr im Lutherhaus.
Leitung: Rainer Bohm
mail:timmbohm@t-online.de

Jungbläserausbildung: Jörg Mayer (Tel. 734650)
mail: Jmayer.yarcia@gmx.de

Vorstand: Frank Lehmann
mail: Lehmann_Frank@gmx.net

Der Posaunenchor Stuttgart- Vaihingen wurde im Jahr 1906 als Gruppe des Evang. Jugendwerks gegründet. Seither hat er ohne Unterbrechung existiert. Selbst in den schwersten Zeiten der Kriegs- und Nachkriegsjahre wurde - auch wenn der Personalbestand auf ein Minimum reduziert war - regelmäßig geprobt und bei Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen öffentlich gespielt. Nach wie vor versteht sich der Posaunenchor Vaihingen als Teil des Evang. Jugendwerks, ist aber personell und finanziell unmittelbar mit der Kirchengemeinde Vaihingen verbunden. So steht der Chor sozusagen auf zwei Beinen in der Tradition der evangelischen Kirche Vaihingens. Zum Selbstverständnis des Chores gehören dadurch natürlicherweise christliche Werte wie Glaube, Liebe, Hoffnung und die Verheißungen eines neuen Seins jenseits unserer materiellen Bedingtheiten. Auch in der Musik, die wir spielen, erleben wir, wie Materiell-Physikalisches in Seelisch-Bewegendes transzendiert und dadurch etwas Neues in unser Leben kommt. Diese Musik wurzelt in den besten Traditionen unserer Kultur und gehört zu den erhaltenswerten Schätzen des christlich-humanistischen Europa. Wer bei uns mitspielen möchte, sollte diesen Werten gegenüber aufgeschlossen sein - wir erwarten kein Glaubensbekenntnis, wir sind keine Frömmler und auch keine protestantische Glaubenskämpfer - wir spielen gerne beim Fronleichnamsfest der katholischen Gemeinde - so wie wir auch Musik katholischer Komponisten spielen, denn die Geschichte der ersten 1500 Jahre des Christentums ist auch unsere eigene, ja wir spielen auch "weltliche" Musik, denn wir sind Teil dieser Welt und freuen uns an allem, was uns in ihr an Schönem und Gutem gegeben ist. So erinnern wir uns an das Motto unseres Jubiläumsfestes, ein Wort es Kirchenvaters Augustin: "Die Seele nährt sich von dem, woran sie sich freut." Zur Zeit spielen etwa 20 aktive Bläserinnen und Bläser bei uns mit, und wir gehören zu den wenigen "Vereinen", in denen drei Generationen etwas zusammen machen und gestalten.


Jungbläser

Eine besondere Verantwortung kommt der Nachwuchsarbeit Jungbläser zu, die mit viel Hingabe und Sachverstand in erster Linie von unserem Chormitglied Jörg Mayer und einigen anderen geleistet wird, und in deren Rahmen zur Zeit etliche Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine fundierte bläserische Ausbildung erhalten.

Unsere Hauptaufgabe besteht in der musikalischen Mitgestaltung der Gottesdienste in den beiden großen Vaihinger Kirchen, der Stadtkirche und der Dreieinigkeitskirche. Insbesondere die Stadtkirche besitzt eine Akustik, die den Bläserklang veredelt und ihm einen wunderbaren "metaphysischen" Glanz verleiht. Natürlich ist der Posaunenchor überall da gefragt, wo Gottesdienste oder Feiern unter freiem Himmel stattfinden, etwa am jährlichen Gemeindefest im Waldheim Rohrer Höhe, beim Kinder- und Heimatfest auf dem Vaihinger Markt, oder einem "Gottesdienst im Grünen" auf dem Birkenkopf. Eine schöne Tradition sind die Feiern auf dem Alten Friedhof am Morgen des Ostersonntags, sowie am Totensonntag im November. Höhepunkte sind sodann die "Posaunenfeierstunden" zu unterschiedlichen Anlässen des Kirchenjahrs, die mit den Wortbeiträgen von Pfarrerin Kirsch auch noch eine anspruchsvolle theologische Komponente erfahren, dann seit einigen Jahren die sommerlichen Freiluftserenaden im Kirchgarten "Unter den Linden", die jedesmal eine große Menge Zuhörer an diesen stimmungsvollen Ort locken. Zu diesen "Großereignissen" kommen noch vielerlei kleinere Auftritte bei frohen und traurigen Anlässen Vaihinger Mitbürger, wie Geburtstagsständchen, Hochzeiten, Taufen oder Beerdigungen, aber auch Einladungen zur musikalischen Gestaltung von Feiern bei Vereinen bis hin zur Betriebsweihnachtsfeier eines ortsansässigen Großkonzerns. Solche Auftritte bringen natürlich neben dem musikalischen und sozialen Vergnügen meist auch noch eine finanzielle Förderung der Chorarbeit, die - wie leicht nachvollziehbar - gerne angenommen wird; allein die Instandhaltung und Aktualisierung des Instrumentenbestands ist eine Daueraufgabe, die mit teils immensen Kosten verbunden ist.

Die Literatur, die wir spielen, besteht zum einen aus Stücken der bewährten Posaunenchor-Noten-Sammlungen "Posaunenklänge", "Ulmer Sonderdrucke", und den diversen, von den landeskirchlichen Posaunenwerken herausgegebenen "Bläserheften", daneben haben wir inzwischen ein großes Repertoire an klassischer Konzertliteratur, aber auch populärer Stücke, die vom Chorleiter selber bearbeitet und dem Chor sozusagen auf den Leib geschnitten worden sind. So konnten wir beim Jubiläumskonzert 2006, das zufällig mit Mozarts 250. Geburtsjahr zusammenfiel, ein ganzes Programm mit geistlicher und weltlicher Musik dieses Komponisten gestalten.


Posaunenchor und Kantorei
Jubiläumskonzert 2006

Der musikalische Leiter des Vaihinger Posaunenchores hat Musik studiert und ist gleichzeitig Organist an der Stadtkirche. Er hat in seiner Jugend in einem Posaunenchor mitgespielt, und somit einige Ahnung von den spezifischen Eigenarten eines Posaunenchores. Aufgrund seiner familiäre Beziehung zur Leiterin der Vaihinger Kantorei - Gabriele Timm-Bohm - gibt es keine aufreibenden Rivalitäten zwischen den einzelnen musikalischen Gruppen der Gemeinde, sondern im Gegenteil ergeben sich daraus immer wieder beglückende Möglichkeiten gemeinsamen Musizierens, wie zum Beispiel beim gemeinsamen Konzert im November 2006, wo wir zusammen mit der Vaihinger Kantorei ein anspruchsvolles Konzert mit Werken von Cherubini, Dvorak, Mendelssohn und anderen aufführen konnten, bei dem die Stadtkirche bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Ein Hinweis auf die gesellige Seite des Chorlebens: Einmal im Monat gibt es die "kurze Probe" mit anschließender gemütlicher Runde, in der das Mitteilungsbedürfnis der Bläserinnen, aber auch der Bläser, das ja während der Probe immer im Zaume gehalten werden muß, sich entfalten darf. Dann gibt es in der Regel jährlich einen heiteren "Familienabend", es gibt das Sommer-Saison-Abschlußfest im Waldheim oder dem Abenteuerspielplatz, dann - ganz wichtig - die jährliche Probenfreizeit in Ellwangen, Trossingen oder anderen geeigneten Orten vor den Herbstferien, sowie verschiedene kleinere und spontane Vergnügungen, manchmal nach der Probe oder auf sonstige Weise.

Wir versuchen, die organisatorischen Aufgaben, die so eine große Bläserarbeit unvermeidlicherweise mit sich bringt, auf verschiedenen "Schultern" zu verteilen. So gibt es Zuständigkeiten für Jungbläserausbildung, Instrumentenwartung, Festlesorganisation, Graphik-Design etc., das macht die Chorarbeit vielseitig, effizient und farbig, und es muß nicht einer alles alleine machen.

Neuer Gemeindebrief

Der aktuelle Gemeindebrief (April/Mai 2012) kann im Internet gelesen werden. (mehr...)

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